Fluchtweg Ostsee

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Fluchtweg Ostsee 1945

 

1945

Flucht über See

 

 

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1945 - Flucht über die Ostsee

Maikäfer flieg.
Dein Vater ist im Krieg.
Die Mutter ist im Pommerland,
Pommerland ist abgebrannt.
Maikäfer flieg.


Nach 6 Jahrzehnten unvergessen!

Die Seeleute der deutschen Handelsflotte hatten in den letzten Monaten und Wochen des zweiten Weltkrieges einen bedeutenden Anteil an der Rettung von über zwei Millionen Menschen, die sie aus den von der sowjetischen Roten Armee eingeschlossenen Häfen in Ost- und Westpreußen und Pommern über die Ostsee in Richtung Westen brachten und somit vor dem grausamen Rachedurst der Russen retteten.


Lew Kopelew, russischer Germanist jüdischer Abstammung, Anfang 1945 deutschsprachiger Major in einer Propagandaeinheit der Armee des Marschalls Rokossowskij, damals noch übereugter Marxist-Leninist, schreibt in seinem 1976 bei Hoffmann und Campe verlegten und sehr lesenswerten Buch - ISBN 3-455-03920-0 - "Aufbewahren für alle Zeit!" (S.17):

"War eine derartige Verrohung unserer Leute wirklich nötig und unvermeidlich - Vergewaltigung und Raub, musste das sein? Warum müssen Polen und wir uns Ostpreußen, Pommern und Schlesien nehmen? Lenin hatte seinerzeit schon den Versailler Vertrag abgelehnt, aber dies war schlimmer als Versailles. In den Zeitungen, im Radio riefen wir auf zur heiligen Rache. Aber was für Rächer waren das, und an wem haben sie sich gerächt? Warum entpuppten sich so viele unserer Soldaten als gemeine Banditen, die rudelweise Frauen und Mädchen vergewaltigten - am Straßenrand im Schnee, in Hauseingängen; die Unbewaffnete totschlugen, alles, was sie nicht mitschleppen konnten, kaputtmachten, verhunzten, verbrannten?... Sinnlos - aus purer Zerstörungswut... Wie ist das nur alles möglich geworden? - Haben nicht wir sie erzogen, wir die Politarbeiter, die Journalisten, die Schriftsteller - Ehrenburg und Simonow und Hunderttausende anderer strebsamer, ehrgeiziger, aber auch begabter Agitatoren, Lehrer, Erzieher, aufrichtige Prediger der "heiligen Rache"? Wir lehrten sie hassen, überzeugten sie, dass der Deutsche schon deshalb schlecht ist, weil er Deutscher ist; wir verherrlichten den Mord in Gedichten, Prosa und Malerei. "Papa, erschlag den Deutschen!" Es gab eine Zeit, in der ich mich fast schämte, kein "persönliches Konto" erschlagener Deutscher zu haben..."


Der in Hamburg lebende Kapitän Emil Feith berichtet in seinen Memoiren:


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"...Auf meinem Rudertörn auf der Schelde nach See hin hatte ich Gelegenheit, unseren Alten kennen zu lernen. Es war das erste Mal, dass sich ein Kapitän mit mir ungezwungen und ohne Allüren wie ein normaler Mensch unterhielt. Wir kamen auch auf Reval, meinen Geburtsort und auf meine Flucht vor den Russen von Gotenhafen aus zu sprechen. Er erzählte mir, dass er schon lange bei der Reederei fahre und dass er auch Reval sehr gut kenne. Bei Kriegsende habe er Tausende deutscher Flüchtlinge aus Ostpreußen, Gotenhafen, Danzig und Pillau mit seinem Schiff vor den Russen nach Westen in Sicherheit gebracht. Er war noch tief bewegt von dem Elend der Menschen an Bord, die größtenteils nur noch das besessen hätten, was sie selber tragen konnten. Auch meine Tante und ich waren mit so einem Schiff vor den anstürmenden Russen aus Gotenhafen geflohen. Die Szenen werde ich nie vergessen, als Tiefflieger mit ihren Bordkanonen in die Flüchtlingsströme in Gotenhafen hineinschossen und eine Frau, die mit ihren Kindern neben uns stand, getroffen wurde. Auch sah ich, wie Frauen und Kinder, die auf ein rettendes Schiff stürmen wollten, in Panik von den nachdrängenden Menschenmassen zwischen Kai und Schiff ins Wasser gestoßen wurden und ertranken. Auch der Alte hatte solche entsetzlichen Szenen viele Male erlebt..."


Kapitän Hans Borgward kam Anfang Januar 1945 als Leichtmatrose auf den von der Levante-Linie bereederten und an die deutsche Luftwaffe vercharterten Truppentransporter "Bukarest". Das Schiff lag in Oslo... Ende Februar 1945 wurde die "Bukarest" in die Ostsee verlegt, um von Swinemünde aus mit Munition und Marketenderware zunächst nach Pillau, später nach Libau an der ostpreußischen Küste zu fahren, wo die Kurlandfront noch bis Kriegsende von Elitetruppen gehalten wurde. "Wir hatten 38 Mann seemännische und 42 Mann Marine-Geschützbesatzung an Bord. Auf der Rückreise nahmen wir bis zu 1400 Verwundete und Flüchtlinge mit. Sie waren in dreistöckigen Feldbetten in den Zwischendecks untergebracht oder lagen an Deck. Überall in den Gängen und an Deck mussten wir über Menschen hinwegsteigen. Sie gingen in Swinemünde, das noch in deutscher Hand war, wieder an Land. Als die Russen im April bereits vor Stralsund standen, brachten wir die Menschen nach Kopenhagen. Wir lebten an Bord wie die Made im Speck, was die Verpflegung anbetraf. Ansonsten waren diese Fahrten jedoch sehr anstrengend und riskant. Die Konvois wurden ständig von russischen Torpedofliegern und gelegentlich auch von russischen U-Booten bedroht. Die Engländer kamen nicht in die Ostsee hinein. Die deutsche Kriegsmarine hatte die Belt-Durchgänge noch fest unter Kontrolle. Manch ein Schiff wurde in der Ostsee aus dem Konvoi heraus versenkt. Für die Reise von Libau zurück brauchten wir drei Tage. Unsere letzte Fahrt endete am 5 .Mai 1945 in Kopenhagen. Im Kopenhagener Hafen lagen noch das Schlachtschiff "Prinz Eugen" und der Kreuzer "Nürnberg", auf dem das Kriegsgericht sogar noch bis nach der Kapitulation Todesurteile verhängte. Der britische General Montgomery übernahm das Kommando einige Tage später, und wir überführten alle deutschen Schiffe mit deutscher Mannschaft, aber britischer Geschützbesatzung, nach Kiel, wo nach Kriegsende mindestens 60 bis 70 Schiffe versammelt waren. Wir fuhren von Kiel aus mit unserer "Bukarest" durch den Nord-Ostsee-Kanal zunächst nach Hamburg. Unsere Ladung hatten wir in Libau nicht mehr völlig löschen können, so dass noch viele Lebensmittel an Bord waren und sich die Ratten in den Laderäumen enorm vermehrten. Die großen Käserollen waren meistens hohlgefressen. Als unser Schiff später in Hamburg am Schuppen 28 gelöscht und ausgegast wurde, war der Laderaumboden übersät von Ratten. Das Schiff brachten wir dann zur Ablieferung an die Engländer nach Hull..."


Auszug aus dem Buchtext

Band 37

Schiffsfunker Hans Patschke:

 

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Frequenzwechsel

 

Ein Leben in Krieg und Frieden als Funker auf See

auf Bergungsschiffen und

in Großer Linienfahrt

 

Frequenzwechsel

Lebenserinnerungen des Funkers Hans Patschke , * 29.11.1906 in Tilsit - †

Band 37 in der gelben maritimen Zeitzeugen-Buchreihe von Jürgen Ruszkowski - siehe unten im gelben Kasten!

...Kaum wieder auf Bergungsschlepper "MÖWE" zurück, wurde diese nach Swinemünde beordert, wo ich unter anderem feststellen konnte, dass auch dort alliierte Luftstreitkräfte mit ihren Bomben nicht gespart hatten. Hier und dort trieben noch immer Leichen als Opfer eines kürzlich erfolgten Luft-Grossangriffes im Wasser herum, also hatte der Tod auch auf irgendwelchen Schiffen mit Flüchtlingen unter denen, die sich schon im Westen sicher vor den anrückenden Russen wähnten, kräftig zugeschlagen. Da die schwachen deutschen Verteidigungskräfte im Osten den Ansturm der ihnen an Zahl und Material weit überlegenen Sowjets nicht mehr aufzuhalten vermochten, bzw. der Unmasse von Flüchtlingen die Flucht per Landweg bereits abgeschnitten war, blieb der Seeweg eben für alle Flüchtenden, Militärs und Zivilisten, die einzige Möglichkeit, sich dem Zugriff des gewalttätigen russischen „Bären“ zu entziehen. Wehe, wenn solch ein Konvoi von Fluchtschiffen in einen Flugzeug- oder U-Boot-Angriff des Feindes hineingeriet, was leider auch mehrmals geschah, bzw. die Unsrigen harte Verluste an Menschenleben und Transportschiffen kostete. Im Verfolg dieser allgemeinen Absetzbewegung wurde auch MÖWE eines schönen Apriltages nach Hela beordert, um von dort irgendwelche Schleppanhänge nach dem Westen zu holen. Die Fahrt nach Hela (Danziger Bucht), allein, ohne Geleitschutz, war in diesen Kriegs-Restzeiten wieder eine kleine „Angstpartie“ für die Besatzung, vielleicht hat uns unsere „Winzigkeit“ damals vor unliebsamen Überraschungen geschützt, wir landeten jedenfalls glücklich auf Hela-Reede. Als ob sich nun ein Kreis geschlossen hätte, diesmal konnte ich nun mit meinem Fernstecher ein wenig von der fluchtartigen Vertreibung der Deutschen aus Gotenhafen (dem polnischen Gdingen ehemals) und von der Oxhöfter Kämpe mitbekommen. MÖWE lag dort fürs erste ein paar Tage nutzlos herum, kurz unterbrochen einmal täglich, stets genau zur gleichen Stunde ‚wurden diese allein durch Störangriffe russischer leichter Bomber, die trotz schwacher deutscher Flakabwehr sozusagen wahl- und ziellos ihre bösen Eier ausstreuten, Treffer waren Fehlanzeige. Aber sie störten eben und jagten den auf vielen kleinen Seefahrzeugen eingeschifften Flüchtlingen panische Angst ein. Mit dem mit Flüchtlingen beladenen Bagger „NIMMERSATT“ und einem Leichter als dessen Anhang verließen wir schließlich Hela und dampften in nächtlicher Stunde und ohne bewaffnetes Geleit ab nach Stralsund. Es war eine ereignislose Fahrt, auf MÖWE fand dennoch niemand in jener dunklen Nacht seinen wohlverdienten Schlaf, weil es uns unvorstellbar war, dass der Russe nicht jeden Augenblick gegenwärtig sein könnte. In Stralsund wurde MÖWE ihre beiden Anhänge wieder los, ein Kriegsmarine-Schlepper übernahm beide Fahrzeuge zum Weitertransport nach Kiel. Uns behielt man aus mir unbekannten Gründen in Stralsund für Hafendienste. Lag unser Schlepper am Kai in Ruhe, so wurden wir von Menschen bestürmt, die aus Stralsund wegen der immer näher rückenden russischen Dampfwalze die Stadt verlassen wollten, aber wir konnten solchen verständlichen Wünschen mit jeglicher Einschränkung erst nachkommen, als eine neue Order MÖWE nach Warnemünde abrief. Die Hafenkommandantur Stralsund war mit einer Mitnahme von Flüchtlingen auf einem jederzeit anderswohin abrufbaren Schlepper nicht gerade einverstanden, drückte aber im Drunter und Drüber der letzten Kriegstage gnädig zumindest ein Auge zu, als wir kurz vorm Ablegen unserer Arche in Stralsund noch rasch zwei konstant auf dem Kai trotz Nachtdunkel ausharrende Frauen an Bord nahmen. Die Furcht besonders der jüngeren weiblichen Zivilbevölkerung, deren männliche Partner ja meistenteils irgendwo auf dem Globus um den „Endsieg“ rangen, war wegen der längst bekannt gewordenen bestialischen Übergriffe der sowjetischen Invasoren riesengroß und durchaus verständlich. Demzufolge konnte sich auch kein Kapitän oder Seemann schlechthin seiner Verpflichtung als Mensch entziehen, da zu helfen, wo Hilfe angebracht war. Zweifellos war auch das Risiko einer Seefahrt in diesen Tagen unkalkulierbar und die Unterbringung von Frauen und Kindern in einer rauen Männergesellschaft auf engstem Lebensraum mit einigen Problemen belastet. Aber was zählt in Stunden oder Tagen mit ständig drohenden Gefahren schon eine notbedingte Zweisamkeit der Geschlechter, was bedeutete da schon unter den gegebenen Umständen etwaige sexuelle Entgleisungen. Es war in der Restphase eines alle äußeren und inneren Werte zerstörenden Krieges bestimmt nicht immer einfach, ein Gentleman - comme il faut - zu bleiben (vorausgesetzt dass man überhaupt Anlagen für einen solchen hatte) oder die mannigfachen, abenteuerlichen Fluchtwege vieler deutscher Frauen damals von deren Seite aus als Unschuldsengel oder gar „heldisch“ durchzustehen. Ich hatte seit Stralsund mit einer recht ansprechend wirkenden Dame - geborene Hamburgerin, verheiratet mit einem seit zwei Jahren in britischer Gefangenschaft befindlichen Nautikers eines Luftwaffen-Seenotschiffes (wenn es stimmte) - meine schlichte Kammer zu teilen und mit ihr etwa eine Woche lang bis Kiel hin schlecht und recht auszukommen. Nach ihrem Geschmack wäre sie gerne noch länger auf MÖWE geblieben, aber das war laut Schiffseinsatz nicht möglich und war im Übrigen von niemand, auch meinerseits nicht erwünscht. Da zog sie mit einem in Warnemünde zu uns gestoßenen Marinearzt - der Herr hatte sich wahrscheinlich mit Marschbefehl von der kämpfenden Truppe abgesetzt - ab in die Weite, dem Anschein nach mit etwas Groll im Herzen gegen mich, vermutlich deshalb, weil ich mich nicht für ihren längeren Verbleib auf MÖWE eingesetzt und zuvor in Warnemünde eine andere junge, völlig erschöpfte Flüchtlingsfrau aus Berlin anstatt meiner in meiner Koje einquartiert hatte und zusätzlich ein ruhebedürftiges Kind auf meinem kurzen Kammersofa schlafen ließ. Es ist mir bis heute unverständlich geblieben, weshalb meine in Stralsund auf ihre inständige Bitte aufgenommene Dame anderen Mitmenschen in gleicher Notlage ein gleiches Entgegenkommen nicht zugestehen wollte. Der von meiner „Leihfrau“ Elfi offenbarte Egoismus hat mich damals geradezu schockiert, umso mehr darum, weil mir Zu- und Umstande des Augenblicks für irgendwelche Gefühls-Eskapaden wenig angebracht schienen. – Das „Großdeutsche Reich“ war jedenfalls Ausgang April 1945 restlos alle, es gab kein stilles Refugium mehr für seine Menschen, diese hatten nur noch die karge Auswahl, sich entweder im Osten von den wenig beliebten Sowjets, oder im Westen von den mehr gentleman-eingeschätzten Angloamerikanern überrollen zu lassen. Das vom Feind unbesetzte Restdeutschland bestand, von einigen eingekesselten Kampfgebieten irgendwo im Reich abgesehen, nur noch aus der Provinz Schleswig-Holstein und dem zu der Zeit noch in deutscher Hand befindlichen dänischen Hinterland. Nun also zog sich auch die kleine MÖWE laut Befehl in den aufgesparten Teil ihres Vaterlandes, bzw. nach Kiel zurück, um dort nach aller Kriegsirrfahrt mehr oder weniger ehrenvoll zu kapitulieren...

 


Ein Standardwerk über die Flucht über See stammt von

Fritz Brustat-Naval:

UNTERNEHMEN Rettung

1985 bei Köhlers Verlagsgesellschaft mbH, Herford - ISBN 3-7822-0362-3

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Brustat-Naval Fritz: Unternehmen Rettung Letztes Schiff nach Westen
Fritz Brustat-Naval war 1945 als Kapitänleutnant der Reserve im Bereich des Seetransportchefs für die Wehrmacht, Konteradmiral Engelhardt, an der Evakuierung der deutschen Ostprovinzen beteiligt, zuletzt auf der bis zum Kriegsende gehaltenen Halbinsel Hela in der Danziger Bucht. Aus der unmittelbaren Kenntnis der Vorgänge konnte er unter Verwendung authentischen Materials über das Unternehmen Rettung berichten. Überwiegend auf dem Seetransportchef unterstellten Handelsschiffen wurden nachweislich ca. 2 Millionen Menschen, darunter eine halbe Million Verwundeter, vor dem Zugriff der rachegierigen Soldaten der Sowjetarmee nach Westen gerettet. Durch Torpedierungen durch sowjetische U-Boote oder Torpedoflieger, durch Bombardierungen oder Mienen gingen etliche Schiffe und mit ihnen Tausende Menschen in der eiskalten Ostsee unter, darunter die STEUBEN, die GOYA und die WILHELM GUSTLOFF (Der Roman "Krebsgang" von Günher Grass nimmt das zum Thema), in den letzten Kriegstagen durch britischen Luftangriff noch die mit KZ-Häftlingen überfüllte CAP ARKONA. Insgesamt betrugen die Verluste an Menschen jedoch nur etwa 1 % der Geretteten. Dem besonnenen Handeln des Hitler-Nachfolgers Großadmiral Dönitz bei der Kapitulation ist es zu danken, dass die letzten Tage und Stunden des Krieges dazu genutzt werden konnten, noch Tausende Menschen aus der Weichselmündung, aus Swinemünde und Sassnitz nach Westen zu bringen und vor dem grausamen Zugriff der Russen zu bewahren..


 

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Das Standardwerk über Kriegsende an der Ostfront stammt von Jürgen Thorwald:

Die große Flucht

Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München / Zürich 1979

Es begann an der Weichsel - Das Ende an der Elbe

Jürgen ThorwaldDie große Flucht. Es begann an der Weichsel und Das Ende an der Elbe

Ein Kapitel darin ist überschrieben: Flucht über die Ostsee:

Am 26. Januar 1945 war Gotenhafen in weiße Wolken dicht fallenden Schnees gehüllt. Ein scharfer, eiskalter Nordwest fegte ungehindert über das kahle, flache Gelände, auf dem die Polen einmal diese unfreundliche, immer noch unfertig scheinende Würfelstadt gebaut und Gdingen genannt hatten.

Ein paar Tage zuvor hatten Wind und Sturm den Schnee zu meterhohen Dünen in den Straßen zusammengeweht. Und die weit auseinander gezogenen Züge der Leiterwagen, auf denen jeden Tag neue Flüchtlinge in die Stadt hineinrollten, hatten eher Bergen von Schnee geglichen als Fahrzeugen, die unter ihren Planen Menschen bargen. Die Flüchtlinge, die mit der Bahn ankamen, wühlten sich vom Bahnhof aus in trostlosen Haufen durch die schneeverwehten Straßen, um irgendwo in Schulen, Baracken oder in Hafenschuppen unterzukriechen und wenigstens Schutz vor dem Sturm zu finden. Mal sah man vielen von ihnen in Schlangen vor den neueingerichteten Auffangstellen der Marine oder vor Küchen, die in Hafenschuppen und unter offenen Holzdächern Brot und Suppe verteilten.

Man sah vermummte Frauen mit Kindern von Haustür zu Haustür gehen. Sie stemmten sich gegen den Wind und bettelten um ein Bett oder um warme Milch. Man sah auch Kinder, die ihre kranken Mutter auf einem Schlitten oder einem Koffer hinter sich her durch den Schnee zogen, um nach einem Arzt, einem Bett, einem warmen Winkel zu suchen. Vom Hafen her wanderten andere vermummte Gestalten in dicht aufeinander folgenden Schüben in die Stadt - es waren Flüchtlinge aus dem Samland, aus dem östlichen Ostpreußen und aus Königsberg, die in Pillau an Bord eines Schiffes gekommen waren und die man zunächst einmal in Gotenhafen an Land setzte, um sie aus der vorerst größten Gefahrenzone herauszubringen. An ihnen vorüber rollten - Schneefontänen hinter sich aufwirbelnd - die langen Ketten der Sanitätsfahrzeuge und offene Lastwagen, die Schwerverwundete der Kurlandfront von behelfsmäßigen Lazarettschiffen übernahmen. Noch war Gotenhafen einer der Hauptversorgungs- und Umschlagplätze für Kurland...

Am Vormittag dieses Tages sah der I A des Admirals Burchardi - des "Admirals der östlichen Ostsee", wie der sich nannte, durch eines der Fenster des Strandhotels in das Schneetreiben hinaus. Der Korvettenkapitän gehörte eigentlich überhaupt nicht hierher. Der Sitz des Admirals war Libau in Kurland... Nur der Zufall hatte ihn nach Gotenhafen verschlagen. Am 11. Januar war er nach stürmischer Überfahrt mit einem Kurlandgeleit von Libau nach Pillau und Berlin gereist, um das Geleitwesen für Kurland neu zu ordnen. Als er am 11. Januar beim Meldekopf in Pillau zum ersten Male die deutsche Heereskarte der Ostfront einsah, hatte ihn lähmender Schrecken befallen.

Auf der Rückreise von Berlin hörte er von den ersten katastrophalen Durchbrüchen an der Ostfront. Als er am 15. Januar in Gotenhafen eintraf, stieß er schon auf Scharen von Verzweifelten und die Anfänge eines Chaos. Mit der Erfahrung des alten "Ostmanns" sah er voraus, was sich ereignen würde, wenn die Bevölkerung Ost- und Westpreußens weiter ihr Heil in den Häfen der Danziger Bucht suchte und ihr Ansturm die alten Reserveoffiziere, die in den bis dahin als Etappe geltenden Häfen das Kommando führten, hoffnungslos überrannte.

Der Seekommandant von Gotenhafen hatte bereits den Kopf verloren. Er hielt von morgens bis nachts erregte Sitzungen ab, während draußen die Wogen der Flucht höher und höher stiegen und nach Taten verlangten. Der I A entschloss sich daraufhin, in Gotenhafen zu bleiben und die Dinge in die Hand zu nehmen. Er verständigte seinen Admiral in Libau und erhielt dessen Zustimmung. Wenige Tage später erreichte ihn auch der Befehl des Großadmirals Dönitz, in der Danziger Bucht zu bleiben und, wenn nötig, eine Evakuierung Ost- und Westpreußens über die Ostsee zu leiten. Dieses "wenn nötig" hätte Dönitz sich sparen können...


 

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Monica Maria Mieck: Flucht aus Köslin

über Kolberg und die Ostsee

Dieser Text von Monica Maria Mieck ist in dem vom Webmaster herausgegebenen Buch enthalten:

"Zeitzeugen um 1945 - Wir zahlten für Hitlers Hybris" -

...Der langsam sich fortbewegende Zug braucht für die nur etwa 40 km bis nach Kolberg einige Tage, weil die Einfahrten nach Kolberg, das bereits von den sowjetischen und polnischen Verbänden eingeschlossen ist, von mehreren Seiten her mit vielen Flüchtlingszügen verstopft sind. So bleibt der Zug manchmal plötzlich auf freier Strecke lange stehen. Und wir wissen nicht, wann er seine Fahrt fortsetzt. Ein alter Mann hebt mich aus der Enge der hockenden Menschen aus dem Dunkel des Zuges heraus. Draußen im Tageslicht im Freien erledige ich unter schrecklicher Angst, der Zug könnte ohne mich weiterfahren, mein menschliches Bedürfnis. Feindliche Flieger beherrschen den Luftraum.

In dem unter Artilleriebeschuss liegenden Kolberg bekommen wir in einem großen dunklen Bunker Unterschlupf. Total übermüdete alte Männer, Frauen und Kinder sitzen gebeugt auf Stühlen, lassen zeitweise ihre Köpfe auf die Tische sinken. Auf manchen Tischen erhellt ein Hindenburglicht das angstvolle Dunkel. Ein fremder alter Mann rüttelt meine eingenickte Mutter am Arm mit den Worten: "Sind sie meine Frau?" Später werden die Namen von zwei Kindern von einem Uniformierten aufgerufen. Ihre Mutter hat die Nerven verloren, sich die Pulsadern aufgeschnitten und ist in die eiskalte Ostsee gelaufen. Die mutterlosen Kinder werden aus dem Bunker herausgeholt. Und in meiner jungen Kinderseele spüre ich immer mehr Angst. Den dunklen kalten Bunker hinter uns lassend, sehen unsere Augen endlich wieder helles Tageslicht.

Um den vorrückenden feindlichen Truppen zu entfliehen, gibt es nur noch den Wasserweg. Weil wir ein Neugeborenes mit uns tragen, werden wir bevorzugt auf einem Rheindampfer vom Kolberger Hafen aus mitgenommen. Der Kapitän überlässt unserer tapferen Mutter und uns fünf Kindern seine eigene Kajüte. Die große Bodenvase nimmt die Folgen unserer unübersehbaren Übelkeit klaglos auf. Nur meine kleine Schwester muss sich nicht übergeben. Sie liegt am Fußende der Liege, auf der Mutter und ich Platz haben. Meine drei älteren Brüder treibt die Neugierde auf das Deck des Rheindampfers, der kaum dem hohen Wellengang der Ostsee gewachsen ist. Sie haben vor Entsetzen weit aufgerissene Augen, als sie wieder zu uns in die warme Kapitänskajüte kommen. "Mama, die vielen Flüchtlinge auf den kleinen Fischkuttern ertrinken alle in der kalten Ostsee." "Legt euch auf den Fußboden und versucht etwas zu schlafen." Am nächsten Morgen breitet sich ein neuer entsetzlicher Satz wie ein schnelles Feuer auf dem Dampfer aus: "In der Dunkelheit der Nacht wären wir fast auf eine Mine gelaufen. Aber unser Kapitän hat glücklicherweise nahe der Küste Schutz gesucht." Wir sind wieder einmal mit dem Leben davon gekommen. Im Hafen von Swinemünde verlassen wir den Rheindampfer. Wir stehen am Kai, Menschen wie Trauben dicht gedrängt. Vielleicht gibt uns die Menschenansammlung etwas Wärme und Geborgenheit? Plötzlich fliegen Splitter von Artilleriegeschützen in die wartende Menschenmenge. Instinktiv ducken wir uns vor Schreck.

Unversehrt stehen wir etwas später in einer Schlange von Flüchtenden vor einem stehenden Lazarettzug. Wieder rettet uns unser neugeborenes Schwesterchen. Wir finden in dem geheizten Zug Aufnahme. In zahlreichen Doppelstockbetten liegen verwundete Soldaten. Ein Arzt kümmert sich um die an der Front stark verletzten Männer. Meine Kinderaugen sehen ungewollt den blutdurchtränkten Kopfverband eines jungen Mannes. Im hellen Tageslicht des Zugfensters wechselt der Arzt den Verband. Der Soldat hat nur noch ein Auge. Ich flüchte mich schnell in die körperliche Nähe meiner Mutter, die mit dem Windelwechseln beschäftigt ist. Mittags gibt es zum Nachtisch Erdbeeren aus der Dose. Ein schwacher Trost, für das, was ich ohne zu weinen still ertrage. Etwa am 9. März fährt der Lazarettzug in den Bahnhof von Flensburg ein. Mit unseren wenigen Habseligkeiten verlassen wir den Zug, in dem wir Schutz, Wärme, ein Bett und auch Verpflegung bekommen haben.

Dem verheerenden amerikanischen Bombenangriff auf die Hafenstadt Swinemünde sind wir nur knapp entkommen. 22.000 Menschen, zum größten Teil Flüchtlinge, sollen hier den Tod gefunden haben... © Monica Maria Mieck

polski: Monica Maria Mieck :

 

Translation / Übersetzung: Andrzej Mazul-Guty - <Kontakt>

...Wolno poruszajacy sie pociag potrzebuje na przebycie ok. 40 km do Kolobrzegu kilka dni, poniewaz dojazdy do Kolobrzegu, który jest juz otoczony przez radzieckie i polskie oddzialy sa zakorkowane przez pociagi z uciekinierami. Dlatego tez pociag czasem staje w szczerym polu. A my nie wiemy, kiedy pojedzie dalej. Starszy mezczyzna wystawia mnie z tlumu kucajacych ludzi na zewnatrz wagonu. Tam zalatwiam potrzeby, caly czas w strachu, ze pociag móglby odjechac beze mnie. Nieprzyjacielskie lotnictwo panuje na niebie.

W znajdujacym sie pod ostrzalem artyleryjskim Kolobrzegu znajdujemy schronienie w duzym, ciemnym bunkrze. Calkowicie wyczerpani mezczyzni, kobiety i dzieci siedza skuleni na krzeslach, pozwalaja czasem opasc glowom na stoly. Na niektórych stolach strachliwa ciemnosc rozjasniana jest przez swiece. Obcy mezczyzna potrzasa moja spiaca mama: „Czy Pani jest moja zona?” Jakis czas pózniej mundurowy wyczytuje nazwiska dwójki dzieci. Ich mama zalamala sie nerwowo, podciela sobie zyly i rzucila sie do lodowatego Baltyku. Dzieci zostaja zabrane z bunkra. A w mojej dzieciecej duszyczce odczuwam coraz wiecej strachu. Nasze oczy widza wreszcie swiatlo dzienne, a zimny i ciemny bunkier pozostaje za nami.

Aby uciec przed oddzialami wroga pozostaje jedynie droga wodna. Poniewaz niesiemy ze soba noworodka, zostajemy zabrani w pierwszej kolejnosci na poklad statku zeglugi renskiej. Kapitan odstepuje naszej dzielnej mamie i naszej calej piatce dzieci swoja kajute. Wielka waza na podlodze przyjmuje bez slowa skutki naszych niekonczacych sie mdlosci. Tylko moja mala siostrzyczka nie musi wymiotowac. Ona lezy w nogach pryczy, na której siedzi mama i ja. Moich trzech starszych braci ciekawosc wygania na poklad statku, który ledwo daje sobie rade z rozfalowanym morzem. Maja oczy rozwarte szeroko z przerazenia, gdy powracaja do nas do cieplej kajuty kapitanskiej. „Mamo, tych wielu uciekinierów na malych kutrach rybackich tonie w lodowatym Baltyku.” „Polózcie sie na podlodze i spróbujcie zasnac.” Nastepnego poranka na statku rozchodzi sie z szybkoscia blyskawicy nowa przerazajaca wiadomosc: „W ciemnosciach nocy omalze wplynelibysmy na mine. Ale nasz kapitan szczesliwie szukal schronienia w poblizu brzegu.” Znowu udalo nam sie ujsc z zyciem. W swinoujskim porcie opuszczamy poklad stateczku.

Stoimy na nabrzezu, ludzie stloczeni jak sledzie. Moze ten tlum da nam troche ciepla i schronienia? Nagle w oczekujacy tlum spadaja odlamki pocisków artyleryjskich. Instynktownie kulimy sie ze strachu. Nietknieci stoimy troche pózniej przed pociagiem sanitarnym w ogonku uciekinierów. Ponownie ratuje nas nasza dopiero co urodzona siostrzyczka. Zostajemy przyjeci w ogrzewanym pociagu. W pietrowych lózkach leza ranni zolnierze. O ciezko rannych na froncie troszczy sie lekarz. Moje dzieciece oczy widza niechcacy przesaczony krwia opatrunek glowy u mlodego mezczyzny. W swietle dnia lekarz zmienia opatrunek. Zolnierz ma tylko jedno oko. Uciekam szybko do bliskosci mojej mamy, która zajeta jest zmiana pieluch. W poludnie na deser mamy jagody z puszki. Slaba pociecha w zamian za to, co znosze w ciszy nawet nie placzac. Okolo 9 marca pociag sanitarny wjezdza na dworzec we Flensburgu. Wraz z naszym skromnym dobytkiem opuszczamy pociag, w którym znalezlismy ochrone, cieplo, lózko i wyzywienie.

Ledwo umknelismy przed straszliwym amerykanskim nalotem bombowym na Swinoujscie w dniu 12 marca, w którym zginelo 22 tysiace ludzi, w wiekszosci uciekinierów...


 

Zeitlebens im Gedächtnis - Deutsche Schicksale um 1945

Wir zahlten für Hitlers Hybris

1945

Band 15 in der gelben Buchreihe „Zeitzeugen des Alltags“

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Rezension: 

Beklemmendes Geschichtszeugnis

Zeitenwenden im politischen Geschehen sind auch immer Wenden im persönlichen Leben. Wenn ein politisches System zusammenbricht – wie im vorliegenden Buch das der Nationalsozialisten – bedeutet das für Millionen Menschen Veränderung, Aufgabe von bisher Gewohntem.

Die Berichte in Band 15 der Gelben Reihe "Zeitzeugen des Alltags" erzählen vor allem von den Jahren 1944 bis 1946. Sie handeln von Flucht, Vertreibung, von Verlust, Tod, Lebensangst.

Es sind beklemmende Zeugnisse. Die Berichtenden waren damals Kind oder im jugendlichen Alter, sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben, flüchteten mit ihren Familien oder allein, sahen zu wie Freunde oder Verwandte auf dieser Flucht starben: an Hunger, an Entkräftung, an der Kälte. Schwer vorstellbar sind solche Ereignisse heute – kennen doch die unter 60-jährigen Deutschen den Krieg und seine Folgen kaum aus eigener Erfahrung. Wer schon weiß wirklich, wie es ist zu hungern? Wer muss jahrelanges Leben in Lagern ertragen?

Glücklicherweise kennen wir solche Geschehnisse nur aus Erzählungen – dennoch müssen solche Erzählungen ein finsteres Kapitel der (nicht nur) deutschen Geschichte lebendig halten.

Und solche authentischen, bewegenden Einzelschicksale wie die in "Wir zahlten für Hitlers Hybris" sorgen dafür, dass auch nachkommende Generationen nicht vergessen, nicht vergessen können. Jürgen Ruszkowski hat als Herausgeber eine Auswahl getroffen, die sicher nicht einfach war, die Zeitzeugen zu Wort kommen lässt und die allein deshalb glaubwürdig und ohne Pathos ein Stück Geschichte weitergibt.

ker
03.08.2004

bei Jürgen Ruszkowski, Nagelshof 25, D-22559 Hamburg-Rissen,

Tel.: 040 - 18 09 09 48 - Fax: 040-18090954

e-mail:Kontakt

Die unter 65jährigen Deutschen kennen Krieg und Kriegsende nicht mehr aus eigenem Erleben. Doch traumatische Kindheits- und Jugenderinnerungen werden viele über 70jährige „wohl bis ans Lebensende verfolgen“. Als Zeitzeugen haben sie den jüngeren Generationen zu übermitteln, was Krieg und Hass zwischen den Völkern an zerstörerischen Kräften bis in das Einzelschicksal hinein bewirken.

Bestellungen (13,90 €) am schnellsten direkt beim Herausgeber gegen Rechnung: Kontakt

 

 - 1945 - Flucht über die Ostsee

 


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Jürgen Ruszkowski ©   Jürgen Ruszkowski  © Jürgen Ruszkowski