Pasewalk 1945

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Flucht von Pasewalk nach Grevesmühlen 1945

 Flucht aus Pasewalk nach

Grevesmühlen (Meckl)

grevesmwappen.jpg

  Grevesmühlen (Meckl) 


Endstation Sedanplatz in Grevesmühlen (Meckl)

Jochen Esdohr - Aus der Erinnerung und nach Notizen einer Tante im Februar 2003 niedergeschrieben

3. Mai 1945 – da stehen wir nun: zwei Lkw, hoch beladen mit Kisten, auf dem einen noch zwei Familien: meine Mutter mit ihren drei Kindern, meine Tante mit zwei kleinen Kindern und unsere Großmutter, dazwischen unser bisschen Flüchtlingshabe. Es ist morgens zwischen fünf und sechs Uhr. Erschöpft und übermüdet dösen wir vor uns hin. Diese Ruhe plötzlich nach dem Lärm der Nacht lähmt geradezu. Wir stehen an einem dreiseitigen Platz, aus den eng stehenden kleinen und etwas größeren Häusern hängen weiße Fahnen. Kein Mensch ist zu sehen, nur unser Fahrer steht rauchend am Straßenrand und sagt verärgert: „Weiter kommen wir nicht, der Tank ist leer.“ – Ist das nun das Ende unserer Flucht? Wer wird uns hier nun greifen, Russen oder Amerikaner?


Begonnen hatte das Drama unserer Flucht um den 20. April. Wir wohnten damals in Pasewalk, etwa 40 Kilometer westlich von Stettin. Bei uns aus Stettin evakuiert die Tante mit ihren Kindern und unsere Oma. Gemeinsam hatten wir über Wochen und Monate die Flüchtlingstrecks aus dem Osten erlebt. An eigene Flucht dachte von uns niemand – wohin denn noch, wenn die Rote Armee auch noch Vorpommern überrollen sollte? Außerdem: Stettin war Festung, „Bollwerk an der Oder“.

Am Nachmittag – Mutter war gerade einkaufen gegangen – erschien ein Flugzeug über der Stadt. Kurz zuvor hatten die Sirenen Alarm gegeben. Da fiel etwas vom Himmel und die erste Detonation verkündete: Bomben. Alles stürzte aus den Wohnungen in die Keller. Aber da wurde schon wieder Entwarnung gegeben, und die Familie war bald wieder vollzählig.

Der Schreck saß uns noch in den Gliedern, als plötzlich ohne Sirenenwarnung ganze Bomberverbände von Westen her erschienen und ihre todbringende Last über die Stadt verteilten. Danach waren ganze Straßenzüge dem Erdboden gleich und an verschiedenen Ecken brannte es lichterloh. Das kleine Pasewalk, bekannt nur als wichtiger Eisenbahn-Knotenpunkt und Garnisonstadt, hatte bis dahin noch keinen Luftangriff erlebt.

Die Nacht verbrachte die ganze Hausbewohnerschaft im Keller. Eilig wurde noch Habe zusammengepackt für den Fall weiterer Bombardements. Am Morgen riefen Hitlerjungen in die Keller: „Rette sich, wer kann!“ Auf der Straße lange deutsche Militärkolonnen, zu Fuß und auf Fahrrädern. „Haut ab, Stettin ist kampflos übergeben worden. Uns hat der Russe abziehen lassen.“

Das alles ereignete sich morgens gegen fünf Uhr; denn gegen sechs Uhr verließen wir mit Handwagen, Kinderwagen, mit Rucksäcken und Taschen bepackt, Haus und Stadt in Richtung Norden. Dabei stießen wir auf die ersten Toten vom Angriff am Vorabend. Mit fünf Kindern – meine Schwestern zählten gerade sieben und drei Jahre, Vetter und Cousine knapp fünf bzw. zweieinhalb Jahre, ich auch nur knapp elf – kamen wir nur langsam voran. Wir waren kaum aus der Stadt heraus, da waren sie wieder da, die amerikanischen Bomber, und die Stadt verschwand hinter einer schwarzen Wand aus Explosionsqualm.

Die Straßen waren voller Menschen, die um ihr Leben liefen. Schon flogen erste Gepäckstücke als lästiger Ballast in den Straßengraben. Hinter uns tauchten Flugzeuge am Himmel auf mit deutschen Hoheitszeichen. Wir Kinder winkten noch hoch, da warfen sie rechts und links Bomben ab und beschossen den Treck. Immer wieder mussten wir uns im Straßengraben flach auf die Erde pressen. In den deutschen Flugzeugen saßen jedenfalls keine deutschen Piloten.

Einige Kilometer weiter entdeckten meine Schwester und ich – wir beide zogen unseren Handwagen – einen Ackerwagen mit zwei Kindern und einem Bauern drauf. Es waren unser Vetter und unsere kleine Cousine. Die Tante hatte sie dem Bauern, als er an ihr vorbeifuhr, aufgeladen; denn sie konnten nicht mehr laufen. Im nächsten Ort wollte sie sie ihm dann wieder abnehmen. Die Tante hatte im allgemeinen Gedränge mit den Kindern nicht mehr mit uns Schritt halten können und wollte so nun wieder Anschluss suchen, bog aber an einer Straßengabelung falsch ab und hatte uns und ihre Kinder vollends verloren.

Nun standen Claus und Ursel weinend auf dem Pferdewagen und der Bauer rang verzweifelt die Hände. Er war heilfroh, als wir die Kinder zu uns nahmen. Die Tante fand uns einen Tag später nach 24stündiger Irrfahrt in verschiedenen Militärfahrzeugen auf offener Landstraße wieder. Viel Zeit zur Wiedersehensfreude blieb uns nicht. Der Flüchtlingsstrom wurde zusehends spärlicher, zeitweise waren wir schon allein auf der Chaussee.

Während unsere Tante durch die Gegend kurvte, war für uns der erste Fluchttag zu Ende gegangen. Unsere Füße hatten uns bis Jatznick getragen, aber nun ging nichts mehr. Wir suchten nur noch eine Nachtbleibe. An welche Tür wir auch klopften, die Häuser waren verschlossen, ihre Bewohner auch schon auf der Flucht. Schließlich entdeckten wir im Wald den Bahnhof des Ortes. Drin saßen ein paar Soldaten und Eisenbahner. Ob wir im Wartesaal nächtigen könnten? Gerne, wurde uns vom Bahnhofswirt gesagt. Hier seien wir absolut sicher, hier sei noch keine Bombe gefallen. Während dessen fuhr draußen in gemäßigtem Tempo der letzte Personenzug durch, von Tieffliegern arg zugerichtet.

Die Soldaten und Eisenbahner warnten uns. Auf den Gleisen stünde ein Güterzug, beladen mit Munition aus den unterirdischen Lagern in Torgelow und man rechne mit einem Luftangriff in der Nacht. Der Wirt wiederum wiegelte ab: Kein Mensch wisse um diesen Zug auf einem dunklen Waldbahnhof. Kurz: Wir blieben und packten uns auf die Bänke an den Wänden des Wartesaals.

Gegen 22 Uhr ein furchtbarer Knall: Eine Fliegerbombe war vor dem Bahnhofsgebäude explodiert und drückte dabei eine Seite des Gebäudes ein. Sofort war alles mit Feuer, Qualm und Staub erfüllt. Es war unser Glück, dass die Decke von Balken getragen wurde, die nun auf der einen Seite herabstürzten, auf der anderen aber noch standhielten. Wir rissen uns gegenseitig hoch und stolperten ohne Sicht durch das Trümmergewirr dem Ausgang zu. Draußen brannte der Wald, es erfolgten immer neue Detonationen, der Zug ging Waggon für Waggon in die Luft.

Wir rannten quer durch den brennenden Wald, rissen uns an Zweigen und Sträuchern Gesicht und Hände auf. Glühende Bomben- und Granatsplitter schwirrten umher und machten die Lage noch gefährlicher. Schließlich entdeckten wir einen umherkriechenden Eisenbahner, der einen in der Nähe befindlichen Luftschutzbunker suchte. Oh Wunder, wir fanden ihn und krochen nacheinander hinein. Hier hockten schon einige Personen aus dem Ort und von der Bahn. Bei dem schwachen Kerzenlicht war kaum ein Gesicht auszumachen. Ich weiß nur noch, dass meine Mutter einer Frau einen Arm verband.

Am anderen Morgen herrschte draußen Ruhe. Vorsichtig öffneten wir die Bunkerluke: schon in nächster Nähe Tote, vorwiegend Soldaten. Dann Trümmerteile und verstreute Granaten. Wir sammelten in der Bahnhofsruine und im Gelände unser Gepäck wieder zusammen, beluden unseren glücklicherweise unversehrten Handwagen und begaben uns wieder auf Wanderschaft. Die beiden Frauen hatten sich darauf verständigt, Stralsund zu erreichen in der Hoffnung, dort noch einen Zug in Richtung Westen zu finden.

Plötzlich ein Schrei und quietschende Bremsen eines Militärautos. Es war unsere Tante, die nur immer wieder rief: „Meine Kinder, meine Kinder!“ Sie dankte dem Fahrer und stürzte auf uns zu. Dabei erschrak sie über unser Aussehen: Wir trugen noch die Spuren der Nacht, waren ruß- und blutverschmiert. Die Tante hatte von Anklam aus den Gluthorizont von Jatznick gesehen. – Nach kurzer Rast ging es gemeinsam weiter.

In irgendeinem Ort trafen wir auf einen beladenen Lkw, dessen Fahrer bereit war uns mitzunehmen. Also aufgesessen und schon ging es ab in Richtung Anklam. Dort gerieten wir in ein schweres Gewitter, ein Wolkenbruch durchnässte uns bis auf die Haut. Aber ohne Aufenthalt ging es weiter. An diesem Abend kamen wir – wenn ich mich recht erinnere - zu einem Ort Moeckow an der Straßenkreuzung Anklam-Greifswald und Gützkow-Wolgast. Hier holte uns eine Auffangstelle der SS vom Wagen und verwies uns in eine schon fast überfüllte Scheune. Durchnässt, wie wir waren, verkroch sich jeder in Heu und Stroh. An Schlaf war aber kaum zu denken – immer wieder Rufen, Reden und Rascheln.

Am anderen Morgen war unser Lkw verschwunden. Die SS hatte sich auch aus dem Staub gemacht, wir waren wieder auf uns selbst gestellt. Die Scheune leerte sich, müde und kraftlos zog jeder seiner Wege. Beim Marsch durch die Dörfer sahen wir manchen Mann und manche Frau, die noch eilig im Garten Hab und Gut vergruben, ehe auch sie sich auf die Flucht begaben – die Russen wären bereits im Ort hinter uns.

In einem Dorf auf der Route Anklam-Greifswald entdeckte meine Mutter wieder einen Lastwagen, Fahrzeug einer Umzugsfirma aus Stettin. Der Fahrer nahm uns bereitwillig mit, obwohl sein Wagen schon voll beladen war – mit Zivilisten, Soldaten und vielen großen Kisten. Der Fahrer, ein Holländer, hatte nur ein Ziel: so schnell wie möglich nach Westen zu den Amerikanern zu kommen. Uns konnte das nur recht sein.

Von nun an ging es vorwärts. Mit unserem Fahrzeug hatten wir nämlich viele Flüchtlinge zu Fuß wieder eingeholt. In Greifswald hatte es noch einen kurzen Aufenthalt gegeben, den die Frauen dazu nutzten, Bäckereien nach etwas Essbarem abzuklappern. Dann ging es weiter Richtung Stralsund. Diese Stadt durchfuhren wir bei Nacht. Die Hoffnung, hier noch einen Zug nach Westen zu finden, hatten wir aufgegeben, wir hatten ja jetzt einen fahrbaren Untersatz.

Am nächsten Tag kamen wir durch Ribnitz-Damgarten, und von da an ging es wegen der verstärkt einsetzenden Tieffliegerangriffe amerikanischer Jabos langsamer voran. Da hieß es immer wieder anhalten und in die Straßengräben springen, was so vor sich ging: Als erster sprang ich, Mutter und Tante warfen mir ihre kleinen Kinder zu, dann sprangen Mutter und Tante, als letzte warf sich unsere 67jährige Oma in unsere Arme. Der Fahrer lenkte dann den Wagen geschickt unter dichte Chausseebäume oder bog in einen Waldweg ab. So haben wir alle Attacken heil überstanden. Nur das Weiterfahren war oft schwierig. Tote Menschen und Pferde versperrten den Weg.

An Rostock fuhren wir vorbei nach Wismar zu. Auch hier fuhren wir ohne Aufenthalt durch in Richtung Lübeck bis nach Grevesmühlen. Da war es schon später Nachmittag und die Jabos jagten uns noch zweimal vom Wagen. Der erste Angriff überraschte uns kurz hinter Hungerstorf (heute Waldeck), aber da konnten wir schon im Schutz der Wälder abtauchen. Am Straßenrand sahen wir zwei frisch angelegte Gräber – Opfer von Tieffliegern. Der zweite Angriff erfolgte ganz kurz vor Grevesmühlen, dicht am Wasserturm. Wieder strapazierten wir unsere Sprunggelenke, rannten diesmal auf die ersten Häuser zu. Im ersten größeren wurden wir sofort von einer Krankenschwester in den Keller geführt. Es war die Oberschule der Stadt, damals wie fast alle Schulen Lazarett.

Nach dem Luftüberfall wollten wir zurück zu unserem Wagen – aber oh Schreck, der war weg. Da gerieten wir dann doch etwas in Panik, bis uns eine Frau verriet, der Lkw ist in den Wald zurückgefahren, der Fahrer befürchtete noch weitere Angriffe. Also setzten wir uns auch in Bewegung in der Hoffnung, das Fahrzeug irgendwo wieder zu finden. Da stand an einer abbiegenden Seitenstraße unser Fahrer und winkte. Am Abzweig nach Hamberge hatte er den Wagen unter Bäumen verborgen. Dazu gesellte sich bald noch ein zweiter Lkw.

Es war früher Abend und noch hell. Allen knurrte der Magen, schon wieder mindestens zwei Tage nichts gegessen. Da fand sich auf dem zweiten Wagen ein geräumiger Kessel und es wurde beschlossen, zu kochen und zu backen. Die Männer lasen Holz und besorgten Wasser, die Frauen erledigten alles weitere. Tatsächlich gelang ihnen ein Süppchen und eine Mischung aus Brot und Kuchen. Ein halbwegs beruhigter Magen verhalf uns dann auch zu einem halbwegs ruhigen Schlaf.

Am nächsten Vormittag wollten sich die Frauen nach Grevesmühlen begeben, um bei der Stadtverwaltung nach Lebensmittelkarten zu fragen und dann einzukaufen. Vom Waldrand her sahen sie auf einem Turm (Wasser- oder Kirchturm?) eine weiße Fahne, die gerade wieder eingeholt, wenig später wieder gehisst wurde. Dieses auf und ab wiederholte sich einige Male, was darauf schließen ließ, hier wurde offensichtlich noch gerungen zwischen Kapitulation und Verteidigung.

Der „Ausflug“ nach Grevesmühlen unterblieb, dafür wurde beschlossen: Am Abend wird weitergefahren nach Lübeck. Bis dahin verbrachten wir den Tag im Wald. Ich sollte immer nach neuen Tieffliegern Ausschau halten und lag zu diesem Zweck an einem Abhang zur Straße zu. Plötzlich erstarrte ich vor Schreck: Da kam ein ganzer Trupp erdbraun Uniformierter auf mich zu. Ich muss wohl laut gerufen haben: „Die Russen kommen!“; denn ein Offizier wandte sich an mich und erklärte radebrechend: „Nix Russki, Magyar.“ Da war das eine Einheit ungarischer Soldaten, die sich auch zu den westlichen Alliierten durchschlagen wollten. Sie warteten nur, bis auf der Chaussee wieder Ruhe herrschte und zogen dann weiter.

Es muss gegen 20 Uhr gewesen sein, als wir aufbrachen, um bei Nacht unser Hauptziel zu erreichen. In Grevesmühlen herrschte Ruhe, die Einwohner saßen hinter den Fenstern und beobachteten die letzten durchziehenden Flüchtlinge und Soldaten. Überall verkündeten weiße Fahnen: Wir ergeben uns in unser selbstverschuldetes Schicksal. Da hat es auch bei mir knapp elfjährigem gedämmert: Eine Welt geht zugrunde, Heimat und Kindheit sind dahin.

Es wurde dunkler und dunkler, dabei die Landstraße immer wieder voller. Schließlich füllten Fußgänger und Fahrzeuge die ganze Straßenbreite. Wir müssen ziemlich dicht vor Lübeck gewesen sein, als von vorn die Nachricht durchsickerte, es gehe nicht weiter, die Brücken über die Trave seien gesprengt – und das vor unserem so lange angestrebten Ziel. Irgendwoher tauchte dann Alkohol auf und die Menschen ergaben sich ihrer Angst und Enttäuschung.

Im lähmenden Chaos wollten wir nicht versinken. Von Lübeck her waren Scheinwerfer auf uns gerichtet, von hinten, von Wismar her war Geschützdonner zu hören. Unsere beiden Fahrer versuchten klaren Kopf zu bewahren und stießen mit ihren Fahrzeugen langsam Meter um Meter zurück, bis es ihnen ein Feldweg ermöglichte zu wenden und zurückzufahren. So landeten wir am 3. Mai 1945 in Grevesmühlen am dreiseitigen Sedanplatz, übermüdet und erschöpft, aber gequält von der Frage, waren nun zwei Wochen Flucht umsonst gewesen? Greifen uns hier nun doch noch die Russen?

Es ist morgens zwischen fünf und sechs Uhr, absolute Stille – Stille vor einem Sturm? Plötzlich Motorengeräusche: Von zwei Seiten – aus der Lübecker- und der Bahnhofstraße kommen kleine vierrädrige Panzerfahrzeuge mit Kanonen und Maschinengewehr. Sie fahren bedächtig, umkreisen den Platz ehe sie halten. Auf der Motorhaube der inzwischen bekannte weiße Kreis mit weißem Stern: Die Amerikaner sind in Grevesmühlen. Die Männer der Vorhut steigen aus, die Waffen griffbereit. Schon machen sie erste Gefangene, einen Ortspolizisten, der pflichtbewusst seine Morgenrunde dreht, ein paar deutsche Soldaten, die um die Ecke biegen, zwei Matrosen, die gerade mal ihren Seesack absetzen. Alle werden entwaffnet und müssen sich ringsum auf die Stufen des Sedandenkmals setzen. Schon kommen die ersten befreiten Polen, Jugoslawen und andere gelaufen, greifen nach den erbeuteten deutschen Waffen und lassen ein Freudenfeuer los. Die Amerikaner stehen grinsend dabei, lassen sich feiern und geben selber ein paar Schüsse in die Luft dazu. Nachdem sie ihr Werk für gut befunden haben, besteigen sie ihre Fahrzeuge und fahren ganz unauffällig wieder ab.

Von unseren Fahrern wollen wir nun wissen, wie es weiter geht, aber sie sind nicht mehr da, gleich mit den Amerikanern mitgezogen. Also heben wir unser bisschen Gepäck vom Wagen, klopfen an einem der Häuser, um etwas Wasser zu erbitten und – werden freundlichst hereingebeten und noch bewirtet. So fing der erste Tag in Grevesmühlen, unser neues Leben hier ganz gut an. Dann wurde Ausgangssperre ausgerufen, und ab Mittag rückten die Sieger offiziell in der Stadt ein.

Es herrschte Krieg noch bis zum 8. Mai, für uns war er am 3. zu Ende.

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