Zwangsarbeit

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Zwangsarbeit in Pommern ab 1945 unter Russen und Polen

Wir zahlten für Hitlers Hybris

Zwölf Jahre Zwangsarbeit

Ein Zeitzeugenbericht vom Kriegsende 1945 und den Jahren danach

 

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Maikäfer flieg.  Dein Vater ist im Krieg.  Die Mutter ist im Pommerland, Pommerland ist abgebrannt.  Maikäfer flieg.

Ein Beitrag aus der gelben Buchreihe "Zeitzeugen-des-Alltags" von Jürgen Ruszkowski

   Beitrag aus dem Band 15 in der Buchreihe „Zeitzeugen des Alltags“  

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bei  Jürgen Ruszkowski,  Nagelshof 25,  D-22559 Hamburg

Tel: 040 - 18 09 09 48  - Fax: 040-18090954  -  e-mail: Kontakt

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Zeitzeugenberichte vom Kriegsende 1945

Nach 60 Jahren unvergessen

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herausgegeben von Jürgen Ruszkowski

Zwangsarbeit in Pommern

Zeitzeugenberichte von 1945Wir zahlten für Hitlers Hybris

Zwölf Jahre Zwangsarbeit unter Russen und Polen

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Die Angst war unser ständiger Begleiter

von Ilse Frerichs            -   aufgezeichnet im Januar 1997

Welcher Pommer kennt sie nicht, die alte Kirchenruine Hoff am Ostseestrand, dieses Wahrzeichen für die Urgewalt der Natur und christlicher Hoffnung.  Das Dörfchen Hoff war meine Heimat.  Hier lebten meine Eltern und Großeltern.  Hier durfte ich in der Geborgenheit der Familie und im Kreise meiner Geschwister eine unbeschwerte, glückliche Kindheit verleben. Zwar war seit 5 Jahren Krieg, aber bei uns auf dem flachen pommerschen Land ging noch alles seinen gewohnten Gang.  Nur in der Zeitung waren immer häufiger die Anzeigen mit dem Eisernen Kreuz zu sehen; Trauer zog in manche Familien ein.  Doch in der jugendlichen Unbekümmertheit von 15 Jahren neigt man dazu, ernste Gedanken zu verdrängen.  Im Januar 1945 waren für alle die dunklen Wolken, die sich am östlichen Horizont zusammenbrauten, nicht mehr zu übersehen.  In ununterbrochener Folge zogen Flüchtlinge und später auch Heereseinheiten durch unsere Ostseebäder.  Die russische Offensive brandete an Pommerns Grenzen.  Die Rote Armee war dabei, den schwach besetzten Pommernwall und die von Frauen und Jugendlichen errichteten Stellungen und Panzergräben zu überwinden.  Wir wollten es nicht glauben, dass die rote Flut sich anschickte, auch uns zu verschlingen.  Die Propagandameldungen durch den Rundfunk liefen regelmäßig, wir sollten unsere Heimat nicht aufgeben, sondern uns zur Wehr setzen.

In den ersten Märztagen durchbrachen die Russen ostwärts Stargard die dünnen deutschen Linien.  Ihr Ziel war die Ostsee, war Cammin und Kolberg.  War das erreicht, dann war ganz Ostpommern ihnen ausgeliefert.  Wir hörten den Kanonendonner immer näher kommen, doch niemand wusste, dass wir im nördlichen Teil des Kreises Greifenberg schon eingeschlossen waren.  Zurückgehende Soldaten schilderten uns die düstere Lage und rieten zur Flucht.  Doch wohin?  Standen die Russen nicht schon an der Ostsee?  Meine Eltern wollten trotz allem die Flucht wagen.  

Ich wäre mit ihnen gegangen, wenn da nicht die gebrechliche alte Frau Simon mit ihrem vierjährigen Enkelkind gewesen wäre.  Seit meinem zehnten Lebensjahr war ich ihr stets behilflich gewesen.  Sie bat mich flehentlich unter Tränen doch bei ihr zu bleiben.  Das Mitleid hat mich in meinen jungen Jahren überwältigt - es war aber auch Unwissenheit von dem, was uns erwartete - so kam es, dass ich die Bitten meiner Eltern ablehnte, zu versuchen, im letzten Augenblick noch die Flucht zu wagen.  Es war eine Entscheidung, die ich bitter bereuen sollte.    

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Karte des westlichen Hinterpommern vor 1945 mit Stettin und Cammin


Am 8. März 1945 begann schlagartig die Beschießung unseres Dorfes.  Ein jeder suchte Schutz in den Kellern.  In diesen Tagen war ich noch stets bei der alten Dame.  In dem dann folgenden Inferno von Feuersbrunst, Plünderung, Schändung, Raub und Mord konnte ich ihr kaum mehr helfen.  Sie war, wie viele Alte und Kranken, dem barbarischen Geschehen nicht gewachsen - und starb bald nach der Besetzung.  Das Kind fand Aufnahme in einer Familie.  In diesen Tagen verlor ich auch meine Großeltern.  Großvater wurde erschossen, weil er seine Uhr nicht schnell genug hergegeben hatte.  Großvater väterlicherseits ist an Hunger und Schwäche in Hoff gestorben.  Die Großmutter in Knurrbusch elend an Kälte und Hunger zugrunde gegangen.  Ich konnte keinem helfen, war eigentlich selbst noch ein Kind und rannte wie ein gehetztes Wild um mein Leben, immer ein Versteck suchend.  So lief ich von einem Ort zum anderen, bis ich auf Dresower Einwohner stieß, die sich meiner annahmen.  Sie hatten den Auftrag, die toten Soldaten und Zivilisten zu begraben.  Überall, wo das Auge hinblickte, lagen Leichen. Auch die Ostsee hatte viele von untergegangenen Schiffen an den Strand gespült.  Diese Soldaten hatten sich geopfert, um ihren Kameraden und den vielen flüchtenden Menschen einen rettenden Fluchtweg am Ostseestrande nach Dievenow freizukämpfen; - mehrere Zehntausende konnten sich so vor dem Zugriff der Russen retten, auch meine Eltern.

Doch am 12. März 1945 griff der Tod schon wieder nach ihnen.  Ein brutaler Luftangriff auf Swinemünde raffte mehr als 25.000 Menschen dahin.  

 

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Wir in Hoff wussten davon nichts, hier ging es ums nackte Überleben.  Wochenlang wurden Gräber ausgehoben, und die Toten an Ort und Stelle begraben.  Auch Massengräber am Hoffer Gutshaus und im Dresower Gutspark wurden angelegt.  Es kam vor, dass auf Geheiß der Russen auch totes Vieh in die Gräber geworfen wurden.  "Schweine zu Schweinen" sagten sie in ihrer Sprache.  Getreu der vor Hass triefenden Propaganda eines Illja Ehrenburgs waren Deutsche keine Menschen, sondern Tiere, - und so wurden wir, tot oder lebend, auch behandelt. 

Es war uns streng verboten, den Gefallenen Erkennungsmarken oder Papiere abzunehmen, sie sollten namenlos verscharrt werden.  Kein Angehöriger sollte je von ihrem Verbleib erfahren. Die 17jähige Hedwig Berkahm aus Dresow hatte es trotz schwerer Strafandrohungen gewagt, die Erkennungsmarken zu bergen.  Sie hatte einen ganzen Schuhkarton voll gesammelt.  Leider ist sie wenig später verstorben.  Von Angst geplagt, hat ihre Mutter die Schilder dann weggeworfen. - Wenn ich daran denke, welche Opfer unsere Soldaten gebracht haben und wie sie in der Gefangenschaft leiden mussten.  Ich habe das auf dem Gut in Dresow erlebt, habe den Gefangenen - so ich konnte - heimlich Brot zugesteckt, dann ist es mir unbegreiflich, dass es bei uns Leute gibt, die öffentlich die deutschen Soldaten pauschal als Mörder und Verbrecher diffamieren.  So etwas gibt es in keinem anderen Land.

Wir Frauen und jungen Mädchen aus dem Kreise Greifenberg hatten keine ruhige Minute mehr; immer war diese Angst, immer war man in Gefahr.  Fast täglich wurden wir wie das Vieh in eine andere Ortschaft getrieben, um schwere Arbeit zu verrichten.  Besonders schlimm wurde es, als man uns in das etwa 18 km südlich gelegene Dorf Muddelmow getrieben hatte.  Ohne Essen und Trinken habe ich oft Tag und Nacht im Versteck gesessen.  Ich bin oft um mein Leben gerannt, war flink und gesund.  Es war eine furchtbare Zeit, wer das nicht selber erlebt hat, der weiß nicht, was es heißt, als Frau den Russen ausgeliefert zu sein.  Ich glaubte immer, mein Leben wäre zuende.  Hätte ich nicht überall hilfsbereite Landsleute angetroffen, so hätte es schlimm für mich enden können.  Die Verfolgungen hörten jahrelang nicht auf.  Wir waren für die Russen und Polen nichts als rechtlose Sklaven.  Von den Menschenrechtlern, vom Roten Kreuz, von UNO-Vertretern haben wir in all den Jahren nichts gesehen noch gehört.

Im Sommer 1947 ging es in das Lager Staarz.  Das Dorf, bei Stuchow gelegen, war völlig ausgeräumt und von den Bewohnern verlassen.  Die Deutschen hatten zwar noch im Frühjahr Kartoffeln und Rüben pflanzen können, waren dann aber vertrieben worden.  Wir sollten nun die Kartoffeln und Rüben von dem meterhohem Unkraut säubern.  Das war eine mühsame Arbeit; unsere Kräfte ließen nach, bekamen wir doch tagaus tagein Wasser-Kohl-Suppen, nie Fett, keine Milch, selten Brot.  Morgens um 6 Uhr stand ein Kessel mit Pellkartoffeln auf dem Tisch, die wir mit Salz gierig herunterschluckten, doch keiner wurde satt.  Dazu kamen laufend Schikanen, wir wurden geprügelt, vom Ungeziefer geplagt, noch immer wurde den Frauen nachgestellt.  Bei der Rübenernte hatten wir bis tief in die Nächte hinein zu arbeiten.  Nur mit Schubkarren und Handwagen waren die Rüben vom 2 km entfernten Acker ins Dorf zu bringen, und das auf vom Regen aufgeweichten Feldern und Wegen.  Um in der Dunkelheit etwas zu sehen und um uns in den eiskalten Nächten zu wärmen, zündeten wir aus Sträuchern ein Feuer an.  Es war eine Schinderei, wie sie selbst im Mittelalter nicht denkbar war.

Im Staazer Lager haben wir viel gehungert.  Um die magere Verpflegung etwas aufzubessern, bekamen einig von uns die Erlaubnis nach Dresow zu gehen, um dort bei den Leuten, die wieder im Besitz einer Kuh waren, um Butter oder gekochten Käse zu bitten, zu betteln.  Ende Oktober 1947 hatte auch ich das Glück und durfte mit anderen Jugendlichen durch den Wald nach Dresow gehen.  Auf dem Rückweg regnete es stark und so wählten wir, ein wenig leichtsinnig, den bequemeren Weg über die Chaussee nach Stuchnow.  Vor einem Regenschauer suchten wir kurz Schutz in einem verlassenen Haus in Groß Justin.  Auf der Straße zwischen Groß- und Klein Justin sprang plötzlich ein Milizangehöriger aus dem Graben und brüllte uns an: "Ihr deutschen Schweine, was habt ihr geschrieben?"  Wir waren sprachlos, schauten uns verdutzt an und glaubten zunächst an eine der üblichen Einschüchterungen.  Doch es kam schlimmer, wir konnten uns nicht ausweisen, wurden zur Wache geschleppt und ein stundenlanges Verhör begann.  Wir wurden beschuldigt an die Wand eines leerstehenden Hauses in Groß Justin geschrieben zu haben: "Lieber Pole, du hast kein Glück, dieser Bauer kommt wieder zurück."  Wir beteuerten unsere Unschuld, wiesen die Vorwürfe zurück, man wollte uns nicht glauben.  Wie Schwerverbrecher wurden wir auf einen Leiterwagen verladen und zur U.B., zur Staatspolizei, nach Cammin gebracht.  Wir fünf Mädchen und vier Jungs im Alter unter 18 Jahren bekamen es nun mit der Angst zu tun.  In Cammin warteten auf uns die Gefängniszellen.

Ich hatte unglücklicherweise noch einen Brief von einen Jugendfreund bei mir, der darin bedauerte, dass der Krieg so tragisch für uns ausgegangen war, da er Aussichten hatte, Offizier zu werden.  Diesen Brief hatte man bei der Leibesvisitation wie durch ein Wunder nicht gefunden.  Nicht auszudenken, was ich zu erwarten hätte, wenn der Brief jetzt in ihre Hände fiele.  In meiner Todesangst versuchte ich ihn stückweise herunterzuschlucken - aber die Feuchtigkeit fehlte.  Erst am dritten Tage konnte ich bei einem Arbeitseinsatz trotz Posten die Fetzen des Briefes im Gebüsch verschwinden lassen.  So war mir etwas wohler, obwohl die Folterungen andauerten.

Wir mussten mehrmals am Tage zu zweit in die Büroräume kommen, dort standen 4 bis 5 Soldaten oder Polizisten, jeder mit einem Gummiknüppel in der Hand.  Die Hände hatten wir auf die Stuhlsitze zu stützen, dann gab es von jedem Soldaten abwechselnd bis zu fünf Schläge mit dem Gummiknüppel auf die Nierengegend - zwischendurch wurde die Frage gestellt: "Wer hat das geschrieben?" "Von uns niemand!", konnten wir nur weinend wimmern.  Unsere Rücken waren schwarz und grün angelaufen, wir konnten uns kaum noch bewegen - und fanden auf der harten Pritsche keinen Schlaf.  Vor unserer Zellentür hatten wir nachts in Reih und Glied zu stehen und wurden befragt, in welcher Einheit unsere Väter und Brüder waren.  Dann nahm einer der Wachen sein Koppel und schlug blindlings auf uns ein.  Wir liefen in eine Ecke, knieten nieder und schrieen aus Leibeskräften.  So ging es mehrere Tage.  Die Jungen bekamen Backpfeifen, dass ihnen das Blut aus Nase und Mund floss.  Dann mussten wir uns zu zweit mit der Stirn an den Türrahmen stellen, die Hände nach hinten gekreuzt und immer die gleichen Fragen beantworten.  Wir glaubten schon fest an den erlösenden Genickschuss.

Inzwischen hatten die Russen erfahren, dass wir in Cammin im Gefängnis saßen.  Zwischen den Russen und unseren Peinigern gab es dann eine heftige Auseinandersetzung, fast wäre es zu einer Schießerei gekommen.  Die Polen wollten uns nicht freigeben, sie hatten vor, uns vor ein Gericht zu schleppen.  Die Russen siegten und wir durften weinend, aber doch erlöster auf die Panjewagen steigen.  Im Lager mussten wir unsere Wunden zeigen, doch die Arbeit und das Elend für uns Deutsche ging weiter.

Eines Tages bekamen ich und meine Freundin Elisabeth Tesch aus Rewahl heimlich im Lager die Nachricht, dass einige Deutsche mit polnischen Fluchthelfern vereinbart hätten, über die Grenze gebracht zu werden.  Hierfür hatten sie sämtliches Hab und Gut geopfert.  Sammelplatz war die abseits von Dresow gelegene Haideschäferei.  Zusammen mit meiner Freundin gingen wir in stockdunkler Nacht los, niemand durfte etwas wissen.  Unheimlich war der etwa 18 km lange Weg im regennassen Oktober durch die Wälder von Stuchow, doch wir schafften es, wenn auch auf Strümpfen, denn die Holzpantoffeln waren verlorengegangen.  Trotz allem waren wir glücklich und hoffnungsvoll, endlich nach Deutschland zu gelangen.  Bei Kerzenschein auf Strohlager warteten schon mehre Leute mit Kindern auf die polnischen Panjewagen. Doch auf einmal flogen die Tore auf und eine Bande räuberischer Polen stürzte in den Stall und fiel über uns her.  Die Kinder schrieen, es gab ein wildes Durcheinander - ich nahm meinen selbstgenähten Rucksack und rannte in die dunkle Nacht hinaus.  Wir waren wieder einmal Opfer der Lüge und der Räuberei geworden.  Bis in den frühen Morgen bin ich auf den nassen Feldern herumgeirrt, versuchte dann bei Dresower Familien unterzukommen: Aber alle hatten Angst, nur eine Krankenschwester erbarmte sich meiner.  Ich hatte Glück, durch einen Wechsel in der Kommandantur hatte niemand unsere Flucht bemerkt.  Auch ein zweiter Fluchtversuch scheiterte, das Ende war Strafarbeit.

Im März 1948 wurde die russische Kommandantur in Dresow aufgelöst.  Einige Familien mit kleinen Kindern wurden in die spätere DDR geschafft.  Ich blieb wieder einmal zurück.  Ich bettelte vergebens.  Die Antwort war: "Du gut arbeiten, du bleiben hier."  Wir wurden jetzt endgültig den Polen übergeben.  Darauf hatten sie schon lange gewartet.

Es war ein nasskalter Märztag, als wir von der Miliz aufgefordert wurden, in 20 Minuten unsere Behausungen zu verlassen.  So packte ein jeder seine Habseligkeiten eiligst zusammen, die er inzwischen wieder gesammelt hatte.  Vor allen Dingen legte ich großen Wert auf ein Oberbett, hatten wir doch schon genug gefroren, waren oftmals nur mit Lumpen zugedeckt.  Aber leider hatten auch diese Menschen kein Herz.  Sie schikanierten uns auf eine Art und Weise, die man kaum zu Papier bringen kann.  Zunächst durften wir alle unsere Sachen auf den Anhänger eines Schleppers laden; kurze Zeit später musste wieder alles abgeladen werden.  Wir mussten uns nun in Reih und Glied aufstellen, ein jeder durfte nur soviel mitnehmen, wie er tragen konnte, alles andere blieb zurück.  Der Trecker fuhr leer weiter, wir schleppten uns hinterher.  Ältere Leute, die auf dem spiegelglatten Eis nicht gut laufen konnten, wurden rücksichtslos gestoßen.  Nach einigen Kilometern wurde angehalten, wir durften aufsteigen.  Auf diese Art und Weise waren wir um den größten Teil unsere Habe gebracht - und das im 3. Jahr nach Kriegsende.  Begleitet von einem hasserfüllten Milizionär, der kein Wort mit uns sprach, erreichten wir gegen Abend das Dorf Fischerkathen.  Am Bahnhof wurden wir ausgeladen, mit unserem Gepäck hatten wir dann zwei Kilometer durch den Wald zu laufen.  Eine halb zerstörte Eisdiele war unser "Asyl", in zwei Räumen pferchte man uns hinein.  Dicht gedrängt, schon wegen der Kälte, lagen etwa 40 Personen auf dem nackten Fußboden.  Es war ein schrecklicher Anblick. Am nächsten Morgen ging es ab zur Waldarbeit.  Jeder bekam einen Pflanzstock in die Hand gedrückt und es begann wieder einmal eine ungewohnte harte Arbeit für uns.  Wir standen unter scharfer Aufsicht, es durfte keine Pausen geben.  Hunger und Durst quälten uns und die Arbeitszeit war überlang.  Der Förster lief stets hinter uns her, und riss immer wieder Kiefern heraus, weil sie angeblich nicht fest genug im Erdreich steckten.

Wenn ich heute die großen Kiefern sehe, überkommt mich eine Wehmut; schon deswegen, weil die meisten meiner damaligen Leidensgenossen nicht mehr unter uns weilen.  Denn wir haben einst zusammengehalten wie Pech und Schwefel, nur so konnten wir überleben.

Nach einigen Wochen Pflanzarbeit musste ich nach Greifenberg.  Hier hatten wir die am Bahnhof lagernden Holzvorräte mit einer Drahtbürste abzuschrubben.  Eine fürchterliche unproduktive Arbeit - oder war es nur Schikane?  Unser Nachtlager auf Stroh hatten wir in der Nähe eines polnischen Bauern aufgeschlagen.  Für mich dauerte diese Arbeit nicht allzu lange, denn ein polnischer Förster, namens Polenz, hatte mich ausersehen, für seinen Familienhaushalt tätig zu sein.  Ich sträubte mich zunächst, da ich keine gute Behandlung erwartete.  So war es denn ja auch.  Das harte Muss stand immer hinter mir.  In dem halben Jahr, das ich in dem Hause verbringen musste, habe ich nicht viel Gutes erlebt.  Ich durfte mit keinem Deutschen sprechen und hatte die Sonntage in der Küche zu verbringen.  Geschlafen habe ich auf einer Holzkiste im zugigen Korridor, abends musste ich zwei Stühle als Verlängerung ans Fußende stellen.  Eine kleine Atempause verschaffte mir das tägliche Milchholen entlang der Rega zur Oberförsterei. Es war ein herrlicher Weg, den ich heute noch mal gehen möchte.  In dem Forsthaus war noch eine deutsche Familie, die für den Förster zu arbeiten hatte, so hatte ich die Möglichkeit, ein paar Worte zu wechseln.

Zu dieser Zeit war es für Deutsche noch verboten, im Haushalt zu arbeiten.  So kam es, dass ich zweimal verhaftet wurde.  Der Förster setzte sich nicht für mich ein, wurde auch nicht belangt, nur ich war schuldig.  Auf der Wache hatte ich sämtliche schmutzigen Arbeiten zu erledigen, Öfen heizen, Asche entleeren usw.; zu Essen gab es nichts.  Eine Polin, die dort angestellt war, gab mir aus Mitleid etwas von ihrem Frühstück.  Zu den Demütigungen gehörte, dass man mich nachts verhörte, so hatte ich bei greller Beleuchtung auf einen Schreibtisch zu liegen und Fragen zu beantworten.  Man hatte Freude daran, mich als Deutsche zu drangsalieren.  Noch schlimmer war für mich, dass ich mit heruntergekommenen Polinnen in einer Zelle eingesperrt war.  Selbst an Vergewaltigungsversuchen hat es nicht gefehlt. Ich habe mich energisch zur Wehr gesetzt und letztlich entschuldigte sich der Kommandant für die Vorkommnisse.  Die letzte Verhaftung fiel in die Zeit, als der Kreis Greifenberg angeblich von Deutschen geräumt werden sollte.  Das Sammellager war im Dezember 1948 in Greifenberg schon voll, nur mich hielt man noch fest.  Einem deutschen Kriegsgefangenen, der russisch konnte, gelang es nach viel Mühen, mich freizubekommen.  So kam ich in das Lager und traf viele Bekannte. Die Mädchen sangen dort schwermütige Lieder, ich war aber so schwach, dass ich nur geweint habe.  Bekannte holten vom Förster meinen Rucksack ab, dann warteten wir geduldig auf den Abtransport nach Westen.  Endlich kam der Zug, 40 Personen stopfte man in einen Viehwaggon.  Erst Stunden später setzte sich der Zug in Bewegung - und er fuhr nach Südosten.  Die Enttäuschung war riesig, wieder einmal zerrannen unsere Hoffnungen in nichts.  In den Viehwagen schnatterten wir vor Kälte, es war Winter, und wir hatten nichts Warmes zum Anziehen. Für die etwa 15 km lange Strecke von Greifenberg bis Plathe brauchte der Zug drei Tage und Nächte, er blieb einfach auf freier Strecke stehen.  Vor Hunger und Kälte konnten wir kaum noch sprechen.  Die kleinen Kinder schrieen jämmerlich nach Essen.  Ein Milizionär, der uns begleitete, jagte uns auf ein mit Schnee bedecktes Feld, wo wir mit unseren Holzpantoffeln immer im Kreis laufen mussten.  In Plathe gab es dann endlich für die Kinder eine leichte heiße Brühe.

In Regenwalde wurde ausgeladen.  Leiterwagen standen bereit, uns auf die umliegenden Güter zu bringen.  Man brauchte uns als billige Arbeitskräfte, die billigsten, die es je auf der Welt gab.  Ich wurde mit anderen auf das Gut Kummerow, sieben km von Regenwalde verfrachtet. Die wenigen Arbeiterhäuser reichten für uns nicht aus - und so begnügte man sich wiedereinmal mit einem Strohlager.  Zunächst wollte man uns einreden, dass wir nur für ein paar Wochen bleiben sollten - daraus wurden dann neun entbehrungsreiche, trostlose Jahre.

Unsere Stimmung war auf den Nullpunkt gesunken.  Die Feldarbeit war hart, doch hatte ich öfter das Glück, in der Gutsküche arbeiten zu dürfen.  So konnte ich ab und an einen Teller Milchsuppe mehr essen; ansonsten war auch dort nicht viel zu holen.  Unsere Entlohnung bestand aus Naturalien, Milch und Mehl, später gab es auch einige Zloty.

Da diese Güter der U.B., der Staatspolizei, unterstellt waren, die ihren Sitz in Stettin hatte, musste ich von 1950 bis 1952 in der noch stark zerstörten Stadt bei einer Hauptmannsfamilie Dienst tun.  Dieser Dienststelle unterstanden die politischen Gefangenen - auch ich wurde als eine solche angesehen und entsprechend behandelt.  Der Hass gegenüber allem, was deutsch war, gehörte zum Lebenselement dieser Familie.  Jeder Tag begann mit einer Schimpfkanonade.  Mir wurde stets vorgehalten, was die Deutschen alles angerichtet hätten.  Kam ein Brief von meiner Mutter, mein einziger Trost damals, wurde ich ausgefragt bis auf die Knochen.  Es war schlimm für mich, da ich zu dieser Zeit nicht der polnischen Sprache mächtig war.  Ich verstand alles, konnte mich nur nicht rechtfertigen.  Ich durfte mit niemandem deutsch sprechen, man drohte mir dann sogleich mit "Straflager Ostpreußen".  Um 20 Uhr hatte ich täglich mit der 2 Jahre alten Tochter Lydia nach oben ins Bett zu verschwinden, d.h. ich lag auf einem Sofa voller Wanzen, die ich vom Gut mitgebracht haben sollte.  Die Tochter schob man, weil sie des nachts öfter weinte, in meinen Raum, so habe ich sie oft gewiegt.  Morgens um 6 Uhr ging ich mit dem Kind hinunter, um es zu füttern.  Ich habe in diesen zwei Jahren oft geweint und das Leben war mir leid.  Bei meinen Einkäufen in der Stadt lernte ich eine deutsche Familie kennen, die mir helfen wollte.  Eine ältere Stettinerin riet mir zu kündigen, sie hätte für mich eine Stelle bei einer deutschfreundlichen Ärztin.  So übte ich wochenlang meinen Kündigungssatz einwandfrei zu sprechen.  Als es dann soweit war, schlug mir ein gewaltiges Gewitter entgegen.  Man hätte mich nur ausgeliehen und ich müsste wieder zurück auf "den Misthaufen", auf das Gut.  Die Ärztin ging noch mit mir heimlich auf das Arbeitsamt, es war vergeblich.  Ich musste wieder zurück.  Zu guter letzt durfte ich noch das Frühstück im Esszimmer einnehmen, ansonsten stand mir nur ein Plätzchen in der Küche neben dem Hund zu.  Ich war heilfroh, als ich am frühen Morgen das Haus verlassen konnte und per Taxi zum Bahnhof fuhr.

In Kummerow war inzwischen eine Direktorenfamilie eingetroffen, die wohl von meinem Schicksal erfahren hatte, sie holte mich gleich als selbständige Haushaltskraft zu sich.  Ich konnte hier frei schalten und walten, es war ein Unterschied wie Tag und Nacht.  Da Frau Borowski selbst berufstätig war, überließ sie mir sämtliche Arbeiten im Haushalt.  Auch die beiden 8- und 9jährigen Söhne standen unter meiner Obhut.  An der deutschen Sprache nahm hier niemand Anstoß, so konnte ich fast nur deutsch sprechen.

Eines Tages tauchte in Kummerow eine Ukrainerin auf, sie war die Frau eines Oberst, und benötigte eine Hilfe im Haushalt.  Prompt hatte ich wieder mein Bündel zu schnüren, da alles Sträuben vergeblich war.  Und wieder ging es nach Stettin, dem Sitz der U.B.  In dieser ukrainischen Familie hatte ich es sehr gut.  Ich wurde mit meinem Vornamen angesprochen, da man ihn schlecht aussprechen konnte, nannte man mich "Pana Lisa", und ich musste mit ihnen am Tisch essen.  Die Vorgängerin in Stettin hatte mich dagegen immer auf polnisch die "Verrückte" genannt und auch entsprechend behandelt.  Die Familie bewohnte eine Villa am Stadtrand, ich erhielt ein eigenes Zimmer mit Bad.  Vor dem Haus stand rund um die Uhr ein Wachposten.  Trotz allem fühlte ich mich isoliert und sehnte mich zu meinen Landsleuten auf den Gütern zurück.  So war ich froh, als mir der polnische Fahrer eines Tages verriet, dass ich nicht mehr lange bleiben würde, da ich mit dem Westen Kontakt hätte.

Als Deutsche musste man stets höllisch aufpassen, keine Fehler zu begehen.  Die Angst wurde ich auch hier nicht los, vor allem, als ich erfuhr, dass man eine Bekannte, Renate Stark, aus Kummerow in Stettin ermordet hatte.  Das blühende, hübsche Mädchen wurde in einer ukrainischen Offiziersfamilie erwürgt im Bett gefunden.  Heimlich ist sie dann im Beisein ihrer Mutter und Tante irgendwo begraben oder "eingekuhlt" worden, sie war ja nur eine Deutsche.  Ich habe mich dann wieder bemüht, zu der Direktorenfamilie nach Kummerow zu kommen - und hatte Erfolg.  Insgesamt holte man mich dreimal für kurze Zeit zum Aushelfen nach Stettin.

Regelmäßig habe ich Ausreiseanträge gestellt.  Auch meine Mutter hat bis zu ihrem Tode 1954 alles menschenmögliche versucht, mich freizubekommen - aber es führte zu nichts.

Die Jahre gingen ins Land.  Wir schrieben das Jahr 1956, als der Direktor mit seiner Familie nach Denkwitz bei Glogau in Niederschlesien umzog: Mich wollte man unbedingt mitnehmen.

1957 erhielten wir dann schließlich unsere langersehnte Ausreisegenehmigung.  Der damalige Bundeskanzler Dr. Adenauer hatte endlich mit der lange geplanten Familienzusammenführung Erfolg gehabt.  Die Formalitäten im Sammellager in Stettin waren schnell erledigt.  Auf den Bahnhöfen der DDR gab es heiße Getränke.  Um Mitternacht fuhr der Zug in den Bahnhof Büchen ein.  Mit dem Choral "Nun danket alle Gott" wurden wir empfangen.  Zwei Geistliche hießen uns willkommen.  Wir konnten unsere Tränen nicht zurückhalten.  Freundliche Schwestern umsorgten uns.  Wir waren wieder unter Deutschen im deutschen Land und spürten den Hauch der Freiheit, dafür waren wir nach 12 Jahren der Unterdrückung aus tiefstem Herzen dankbar.

Im Lager Friedland läuteten zu unserer Ankunft die Glocken, eine ostpreußische Gräfin hielt die Begrüßungsansprache, wir waren zutiefst gerührt.  Schon einen Tag später konnte ich meiner Schwester die baldige Ankunft melden.  Am Vareler Bahnhof erwarteten mich dann auch Vater, Schwester und Schwager - mit Gottes Hilfe durfte ich ein neues Leben beginnen.

Ich habe das Erleben dieser schweren Jahre mir einfach von der Seele schreiben müssen, um die Wunden heilen zu lassen, um Abstand zu gewinnen.  Es war nicht beabsichtigt sie zu veröffentlichen.  Nun ist aber in den letzten Jahren zunehmend zu beobachten, dass das Chaos des Zusammenbruches und der Besetzung unseres Landes 1945 nachträglich zu einer Befreiung verfälscht wird.  Dazu kann ich nicht länger schweigen.

Ich habe geschrieben gegen das Vergessen, das Verharmlosen des Vertreibungsgeschehens; insbesondere für die nachgewachsene Generation, für die "Ostdeutschland" heute an der Elbe und Werra beginnt.

Ich habe nicht geschrieben, um aufzurechnen und anzuklagen, mir geht es nur darum, aufzuzeigen wie es wirklich war.

Ich habe aber geschrieben für die vielen meiner Leidensgenossen, für die Frauen, die durch die Qual dieser Tage verstummt sind; - für die hilflosen Opfer der Willkür und des Terrors, der Kinder, der Alten und Kranken, für unsere Soldaten, die namenlos in der pommerschen Erde ruhen.

Die Vorgänge auf dem Balkan mit ihrem Begriff der "ethnischen Säuberung" haben uns aufs Neue bewusst werden lassen, wie schnell Menschen in die Barbarei zurückfallen.  Wir sollten erkennen, dass zwischen diesen Verbrechen und unserer Vertreibung Zusammenhänge bestehen.  Denn wird Vertreibung - und der damit verbundene Landraub - gerechtfertigt und anerkannt, dann wird auch Vertreibung immer wiederholbar und das weltweit - wir können das tagtäglich in den Medien lesen, sehen und hören.

Zum Schluss ein Wort, das Anna Kientopf, eine Mutter von fünf Kindern, an das Ende ihres lesenswerten Vertreibungsberichtes "Das friedensfeindliche Trauma" stellt: "Möge kommenden Generationen erspart bleiben, nie dem Tier im Menschen zu begegnen, so wie es uns geschehen ist."  


Lew Kopelew, russischer Germanist jüdischer Abstammung, Anfang 1945 deutschsprachiger Major in einer Propagandaeinheit der Armee des Marschalls Rokossowskij, damals noch übereugter Marxist-Leninist, schreibt in seinem 1976 bei Hoffmann  und Campe verlegten und sehr lesenswerten Buch - ISBN 3-455-03920-0 - "Aufbewahren für alle Zeit!" (S.17): 

"War eine derartige Verrohung unserer Leute wirklich nötig und unvermeidlich - Vergewaltigung und Raub, musste das sein?  Warum müssen Polen und wir uns Ostpreußen, Pommern und Schlesien nehmen?  Lenin hatte seinerzeit schon den Versailler Vertrag abgelehnt, aber dies war schlimmer als Versailles.  In den Zeitungen, im Radio riefen wir auf zur heiligen Rache.  Aber was für Rächer waren das, und an wem haben sie sich gerächt?  Warum entpuppten sich so viele unserer Soldaten als gemeinde Banditen, die rudelweise Frauen und Mädchen vergewaltigten - am Straßenrand im Schnee, in Hauseingängen; die Unbewaffnete totschlugen, alles, was sie nicht mitschleppen konnten, kaputtmachten, verhunzten, verbrannten?... Sinnlos - aus purer Zerstörungswut... Wie ist das nur alles möglich geworden?  - Haben nicht wir sie erzogen, wir die Politarbeiter, die Journalisten, die Schriftsteller - Ehrenburg und Simonow und Hunderttausende anderer strebsamer, ehrgeiziger, aber auch begabter Agitatoren, Lehrer, Erzieher, aufrichtige Prediger der "heiligen Rache"?  Wir lehrten sie hassen, überzeugten sie, dass der Deutsche schon deshalb schlecht ist, weil er Deutscher ist; wir verherrlichten den Mord in Gedichten, Prosa und Malerei.  "Papa, erschlag den Deutschen!"  Es gab eine Zeit, in der ich mich fast schämte, kein "persönliches Konto" erschlagener Deutscher zu haben..."   


Lesen Sie diese und viele andere Fluchtberichte im Buch:

Band 15

Zeitlebens im Gedächtnis 

Deutsche Schicksale um 1945

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Jürgen Ruszkowski ©   Jürgen Ruszkowski  © Jürgen Ruszkowski